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Figeac 1986 75cl

1er Grand Cru Classé B | St. Emilion | Bordeaux | Francia
CHF 216.20
Punteggi dei critici
16 Rene Gabriel
Erstmaliger Kontakt an der grossen Arrivage, an welcher er mit seinem unsauberen, dumpfen Ton eine der grössten Enttäuschungen unter den grossen, teuren Namen war und wenig Ruhm einheimste. Auch Jahre danach fischte ich im Trüben und gab ihm eine zu vermutende Potentialwertung. In seiner Verschlossenheit trat die Säure hervor, was ihn hart und pfeffrig machte. Die echte Genussreife ist erst etwa um 2005 zu erwarten. 96: Eine halbe Flasche aus meinem Keller war noch sehr jung und brauchte etwa 30 Minuten, um sich zu öffnen: Sehr würzige Nase; intensive Cabernet Franc-Note, leicht grün, Moschus. Im Gaumen gut strukturierter Körper, fleischig, braucht noch viel Zeit, wird aber gerade deshalb ein langes Vergnügen bereiten (16/20). Eine Normalflasche war grün und stinkig mit malzigen Noten darunter. Vielleicht nützt stundenlanges Dekantieren etwas. Von der Erfahrung her gibt es hier sehr unsaubere und weniger unsaubere Flaschen. So richtig Spass macht das Ding aber nie. (15/20). 10: Pilziges Bouquet, getrocknete Shi-Take, Liebstöckel, leider auch einen gewissen Luftton zeigend. Im Gaumen krautig, grün und unreif, etwas Fleisch aber mehlige Tannine. Nur zum Essen einigermassen erträglich. 11: Ein halbes Fläschchen über eine Stunde lang verfolgt. Er duftet irgendwie nach einem dumpfen Heitz-Cabernet, auch grün und auch Eucayltpus drin und viel dunkles Malz. Noch nie hat mir dieser Wein so gut gefallen. Ich nehme mal an, es gibt unterschiedliche Lot's. Auf alle Fälle würde ich lange Dekantieren. So ganz koscher ist er auf keinen Fall, aber die gute alte Zeit war auch nicht ohne. Trinken den Wein vom moosgen Stein… (16/20). 11: Magnum. Bräunlich aufhellend, für das Alter eigentlich zu viele Alterreflexe zeigend. Beginnt mit zarten Curcuma-Currynoten, zart rosinierend, wirkt sauberer als frühere Eindrücke, Caramel und Malz mit schweissigem Leder vermischt, im Innern drin ist auch etwas Peru-Balsam und auch Himbeerstauden. Man muss dem Bouquet Zeit geben, es kommen immer neue spannende Facetten. Im Gaumenuntergrund dann doch halt der damals typische, artisanale Figeac-Schimmer, aber man ist vom Nasenbild so gut eingestimmt, das man fast getrost darüber hinweg sieht. Zeigt noch Rasse und eine fein kernige Säure und macht ihn zum kräftigen Langstreckenläufer. Stundenlang dekantieren und dann mit echten Figeac-Fans trinken. Aber nicht mehr als 3 Personen total! Magnumpunkte: 18/20. Normalflaschen: austrinken
16 Rene Gabriel
Erstmaliger Kontakt an der grossen Arrivage, an welcher er mit seinem unsauberen, dumpfen Ton eine der grössten Enttäuschungen unter den grossen, teuren Namen war und wenig Ruhm einheimste. Auch Jahre danach fischte ich im Trüben und gab ihm eine zu vermutende Potentialwertung. In seiner Verschlossenheit trat die Säure hervor, was ihn hart und pfeffrig machte. Die echte Genussreife ist erst etwa um 2005 zu erwarten. 96: Eine halbe Flasche aus meinem Keller war noch sehr jung und brauchte etwa 30 Minuten, um sich zu öffnen: Sehr würzige Nase; intensive Cabernet Franc-Note, leicht grün, Moschus. Im Gaumen gut strukturierter Körper, fleischig, braucht noch viel Zeit, wird aber gerade deshalb ein langes Vergnügen bereiten (16/20). Eine Normalflasche war grün und stinkig mit malzigen Noten darunter. Vielleicht nützt stundenlanges Dekantieren etwas. Von der Erfahrung her gibt es hier sehr unsaubere und weniger unsaubere Flaschen. So richtig Spass macht das Ding aber nie. (15/20). 10: Pilziges Bouquet, getrocknete Shi-Take, Liebstöckel, leider auch einen gewissen Luftton zeigend. Im Gaumen krautig, grün und unreif, etwas Fleisch aber mehlige Tannine. Nur zum Essen einigermassen erträglich. 11: Ein halbes Fläschchen über eine Stunde lang verfolgt. Er duftet irgendwie nach einem dumpfen Heitz-Cabernet, auch grün und auch Eucayltpus drin und viel dunkles Malz. Noch nie hat mir dieser Wein so gut gefallen. Ich nehme mal an, es gibt unterschiedliche Lot's. Auf alle Fälle würde ich lange Dekantieren. So ganz koscher ist er auf keinen Fall, aber die gute alte Zeit war auch nicht ohne. Trinken den Wein vom moosgen Stein… (16/20). 11: Magnum. Bräunlich aufhellend, für das Alter eigentlich zu viele Alterreflexe zeigend. Beginnt mit zarten Curcuma-Currynoten, zart rosinierend, wirkt sauberer als frühere Eindrücke, Caramel und Malz mit schweissigem Leder vermischt, im Innern drin ist auch etwas Peru-Balsam und auch Himbeerstauden. Man muss dem Bouquet Zeit geben, es kommen immer neue spannende Facetten. Im Gaumenuntergrund dann doch halt der damals typische, artisanale Figeac-Schimmer, aber man ist vom Nasenbild so gut eingestimmt, das man fast getrost darüber hinweg sieht. Zeigt noch Rasse und eine fein kernige Säure und macht ihn zum kräftigen Langstreckenläufer. Stundenlang dekantieren und dann mit echten Figeac-Fans trinken. Aber nicht mehr als 3 Personen total! Magnumpunkte: 18/20. Normalflaschen: austrinken
87 Robert Parker
I overrated this wine in its youth hoping that more fat and ripeness would emerge with aging. The wine has continued to possess an earthy, minty/herbaceous bouquet intermingled with scents of new oak and black fruits. The tannin is still present, but the wine has not fleshed out in the mid-palate, and is somewhat austere, with noticeably hard tannin in the finish. This wine, which was delicious young, has continued to be a tasty, very good to excellent example of Figeac, but has not turned out to be as outstanding as I initially predicted. Anticipated maturity: Now-2006. Last tasted 11/97
87 Robert Parker
I overrated this wine in its youth hoping that more fat and ripeness would emerge with aging. The wine has continued to possess an earthy, minty/herbaceous bouquet intermingled with scents of new oak and black fruits. The tannin is still present, but the wine has not fleshed out in the mid-palate, and is somewhat austere, with noticeably hard tannin in the finish. This wine, which was delicious young, has continued to be a tasty, very good to excellent example of Figeac, but has not turned out to be as outstanding as I initially predicted. Anticipated maturity: Now-2006. Last tasted 11/97
Produttore
Château Figeac
Il grande terroir di questa proprietà risale all'antico periodo gallo-romano, quindi a più di duemila anni fa, quando Figeacus diede il proprio nome alla villa della proprietà. Oggi Château-Figeac diffonde le qualità tradizionali della sua storia, nonché il suo status di Premier Grand Cru Classé. Di proprietà della famiglia Manoncourt per oltre 120 anni, attualmente Madame Manoncourt e le sue figlie si fanno carico delle responsabilità quotidiane insieme al loro team molto dedito al lavoro. Ai confini della denominazione Pomerol, lo Château si trova a ovest del paese di Saint-Émilion, con 40 ettari vitati. Con una percentuale insolitamente elevata di Cabernet Sauvignon e Cabernet Franc per la Sponda Destra, Figeac dedica soltanto un terzo dei propri terreni alla produzione di Merlot. Il savoir-faire accumulato nel corso dei secoli è ora inesorabilmente intrecciato con le innovazioni che sono state fatte nelle tecnologie di viticoltura e vinificazione. I vini che ne derivano sono inevitabilmente eleganti ma potenti. Presentano un raffinato equilibrio di frutti neri, addirittura speziati, con note sottili di legno. Il Grand Vin, Figeac, è piacevolmente strutturato e longevo.